Business Lunch mit Klasse 2J – Real Talk mit Business Partner:innen
Business Lunch als ein Networking-Instrument hautnah zu erleben, das war das Ziel des zweiteiligen Pilotprojektes, das unserer Klasse, der 2J von unserer Klassenvorständin Frau Mag. Dorothea Pausch-Heidarian zu Beginn des zweiten Semesters vorgestellt wurde. Mit Begeisterung übernahmen die SchülerInnen in kleinen Teams die Vorbereitungsarbeiten auch fächerübergreifend. In der Erarbeitungsphase entstanden Präsentationen, Info-Leaflets und KI-gestützte, kurze Lehrvideos zu korrelierenden Themen wie zB Business-Etiquette, Dresscodes, Kommunikation als Small Talk und Real Talk, Networking-Instrumente, Resilienz und Karrierepfade. Als genereller Gesprächsschwerpunkt war Erfahrungsaustausch, lernen von Role-Models sowie Aus- und Weiterbildung vorgegeben.
Die Produkte der Recherche-Ergebnisse wurden in Unterrichts-Sequenzen vor den Mitschüler:innen präsentiert. Während dieser Vorbereitungsphase gingen wir das Ereignis Business Lunch Step-by-Step durch: Wir überlegten, was wir anziehen, um dem Dresscode zu entsprechen, welches Menü ideal sein könnte um Sprechen und Essen gut zu kombinieren, welche Hand wie lange und von wem zuerst geschüttelt werden sollte, wo die Serviette zwischengelagert wird und welche Geheimcodes mit dem Besteck signalisiert werden können. Businessgeläufige Social Media Profile wurden erstellt, Business Partner und deren berufliches Einsatzfeld analysiert um gezielt Small Talk und Real Talk Themen sowie Fragen zu generieren. Spätestens hier hat man bemerkt, wie wichtig gute Kommunikation in unserem Berufsfeld ist.
Für die Umsetzungsphase teilten sich die Schüler:innen in 3er Gruppen auf und jeder Gruppe wurde einem:r Business Partner:in zugeteilt. Nun hieß es den Werdegang konkret zu analysieren und passende, sinnvolle und spannende Fragen zu entwickeln, Namenskärtchen, Visitenkarten und kleine Präsente anzufertigen. Am 9. Juni war es so weit. Wir Schüler:innen kamen in unserer besten Kleidung und gingen gemeinsam zu dem Restaurant „Wirtschaft am Markt“, wo wir auf die Business Partner:innen trafen. Anfangs war noch ein wenig Nervosität zu spüren, doch spätestens nach der Vorspeise war diese dann verflogen. Die Gespräche wurden auch mit jedem Gang der Menüfolge, interessanter, lockerer und informativer.
Ein Ratschlag, den wir alle mitnehmen konnten war, sich zu trauen, sich auf Neues und somit auch auf neue Personen einzulassen, Fragen zu stellen und Chancen zu ergreifen, wenn sie sich bieten. Ebenso sollte man flexibel sein, auch nach der eingeschlagenen Ausbildungsrichtung sich auf die Ziele zu fokussieren, die einem Spaß machen und Freude bereiten. Wir konnten nicht nur einiges von unseren Business Partner:innen lernen, sondern auch einen kleinen Einblick in unsere Zukunft bekommen, wo Networking nicht nur eine Übung ist, die uns vorbereiten soll. Networking beziehungsweise Business Lunches werden zu unserem Alltag werden, zu Chancen wichtige Kontakte zu knüpfen und vor allem ein Instrument, das uns nicht nur beruflich, sondern auch privat weiterbringen wird und uns auch nicht mehr weggenommen werden kann.
Wir sind sehr dankbar für diese Chance im Rahmen des Pilotprojekts und haben jetzt schon wichtige Kontakte geknüpft. Ebenso dankbar sind wir dafür, dass sich diese wichtigen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft (Versicherung, Bank, Transport, Facility-Management, WKO) Zeit für uns junge Menschen in Ausbildung genommen haben. Die vielen mitgegebenen Tipps, Ratschläge, Erfahrungsberichte und launigen Lebensweisheiten werden uns auf unserem Weg sicher begleiten.
Textbeitrag: Michaela Waldbauer, 2J, Mag. Dorothea Pausch-Heidarian BEd.
Fotos: Marco Hagl


















