Erasmus+ Gruppenmobilität nach Brüssel – Europa hautnah erleben
Projektstart war im Februar 2026. Im Rahmen des Unterrichtes erarbeiteten die Schüler:innen der 2. Klassen Versicherung ein EU-Projekt und bearbeiteten Dilemmafragen, bei denen sie sich intensiv mit gesellschaftlichen und europäischen Themen auseinandersetzten und argumentieren mussten. Die Ergebnisse wurden in Form eines Pitch (5 Minuten – 4 Tage Brüssel) vorgestellt. Die 4 besten Projektpräsentationen (12 Teilnehmer:innen) wurden schließlich für die Reise nach Brüssel ausgewählt – die Mobilität stellte die besondere „Siegerprämie“ des Projekts dar.
Am 28.04.2026 war es dann soweit. Unsere Schüler:innen hatten im Rahmen dieses Erasmus+ Projekts (Gruppenmobilität) die besondere Gelegenheit, an einer spannenden Gruppenreise nach Brüssel teilzunehmen. Gemeinsam mit unserer Partnerschule aus Stuttgart verbrachten wir 4 abwechslungsreiche und lehrreiche Tage in der Hauptstadt Europas.
Diese Erfahrung bot nicht nur wertvolle Einblicke in die Europäische Union und internationale Zusammenarbeit, sondern auch zahlreiche persönliche und kulturelle Erlebnisse, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Einblicke in europäische Politik und internationale Organisationen
Ein zentraler Bestandteil der Reise war das Kennenlernen wichtiger europäischer Institutionen und internationaler Organisationen. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des Europäischen Parlaments. Dort konnten wir den Plenarsaal besichtigen und erhielten spannende Informationen über die politische Arbeit der EU. Besonders faszinierend war die simultane Übersetzung in bis zu 24 Sprachen – ein klares Zeichen für die Vielfalt Europas.
Weitere wertvolle Einblicke erhielten wir beim Besuchen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Haus der WKÖ in Brüssel. In interessanten Vorträgen lernten wir mehr über globale Herausforderungen, wirtschaftliche Zusammenhänge und aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz und die Rolle von Social Media auf EU Ebene.
Auch das Haus der Europäischen Geschichte war ein bedeutender Programmpunkt. Die Ausstellung vermittelte anschaulich die Entwicklung Europas und machte insbesondere historische Ereignisse wie den Zweiten Weltkrieg greifbar.
Sehenswürdigkeiten und Stadterkundung
Neben den fachlichen Programmpunkten erkundeten wir Brüssel im Rahmen von Stadtführungen und eigenen Aktivitäten.
Dabei besichtigten wir zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten, darunter:
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das berühmte Manneken Pis
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den Mont des Arts
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den Grand Place
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das beeindruckende Atomium
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Besonders das Atomium hinterließ durch seine außergewöhnliche Architektur und technischen Details einen bleibenden Eindruck.
Brüssel zeigte sich uns als lebendige, multikulturelle und internationale Stadt. Gleichzeitig nahmen wir sie auch als sehr belebt und teils herausfordernd wahr. Besonders positiv fiel uns das hervorragend organisierte öffentliche Verkehrssystem auf, das eine einfache und flexible Fortbewegung ermöglichte.
Kulinarik und Freizeit – Brüssel genießen
Auch die kulinarische Seite Belgiens kam nicht zu kurz. Während unseres Aufenthaltes konnten wir zahlreiche Spezialitäten probieren, darunter:
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Belgische Waffeln
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die berühmten Frites
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belgische Schokolade-Pralinen
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Ein besonderer Treffpunkt war unter anderem ein Food Markt, an dem wir die Vielfalt internationaler Küche kennenlernen konnten.
Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem Riesenrad, von dem aus wir einen beeindruckenden Blick über die Stadt genießen konnten.
Gemeinschaft und internationale Begegnungen
Ein besonders wichtiger Aspekt der Reise war der Austausch mit unserer Partnerschule aus Stuttgart. Gemeinsam verbrachten wir viel Zeit, erkundeten die Stadt und knüpften neue Freundschaften.
Darüber hinaus beeindruckte uns die internationale Atmosphäre Brüssels: Menschen aus aller Welt prägen das Stadtbild, und wir erlebten durchwegs Offenheit und Freundlichkeit. Diese Begegnungen haben uns gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitiger Austausch in Europa sind.
Persönliche Erfahrungen und Lernerfolge
Neben den fachlichen Eindrücken konnten wir auch persönlich viel aus der Reise mitnehmen.
Besonders hervorzuheben sind:
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mehr Selbstständigkeit
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bessere Orientierung in einer Großstadt
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Stärkung der sozialen Kompetenzen
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Erweiterung des kulturellen Horizonts
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Vor allem die gemeinsamen Erlebnisse als Gruppe und die internationalen Begegnungen machten diese Reise besonders wertvoll.
Die Erasmus+ Gruppenmobilität nach Brüssel war für uns alle eine äußerst bereichernde, spannende und lehrreiche Erfahrung. Sie hat uns nicht nur die Europäische Union nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie vielfältig, lebendig und verbindend Europa ist.
Brüssel erwies sich dabei als eine Stadt, die für jede Altersgruppe etwas bietet – politisch, kulturell und sozial. Die zahlreichen Eindrücke, neue Kontakte und gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange begleiten.
Wir sind sehr dankbar für diese besondere Möglichkeit und blicken auf eine unvergessliche Reise zurück.
Textbeiträge: Michael, Raphaela, Michaela, Lukas, Sascha & Jessi
Reiseorganisation & Fotos: Mag. Dorothea Pausch-Heidarian, BEd & Martina Scharrach, BEd., MEd.












































